„Als der Abend-Gottesdienst zu Ende war, gingen alle leise fort und aufs Neue wurde es dunkel und öde, es brach jene Stille herein, die es nur auf Eisenbahnstationen gibt, die einsam im Felde oder im Walde stehen, vom Winde so sehr umweht, dass man außer ihnen nichts mehr hört und nur noch die Einöde spürt, die ringsherum herrscht, die ganze Schwermut des langsam verrinnenden Lebens.“
Aus der Erzählung „Der Mord“ von Anton Chechov.

Bild: Der verwundete Engel, Öl auf Leinwand 127 x 154 cm, 1903, by Hugo Simberg, Finnish Symbolist Painter (1873-1917). Ateneum Art Musem, Ahlström Collection, Helsinki.